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HDMI

Eine wachsende Zahl von LCD- und Plasma-TVs und Projektoren ist mit dem neuen HDMI-Anschluss (High-Definition Multimedia Interface) ausgerüstet. Dieser digitale Anschluss überträgt Bild, Ton und auch Fernbedienungssignale über ein einziges Kabel und bringt den neuen Kopierschutz HDCP (High-Bandwidth Digital Content Protection) mit. Anders als DVI-Stecker lassen sich HDMI-Buchsen nicht mit VGA-Anschlüssen verbinden.

Erst mit Windows Vista sollen Grafikkarten in den Handel kommen, die über einen HDMIAusgang verfügen. Bis dahin können Sie Ihren PC mit HDMI-fähigen Geräten nur über DVI-HDMI-Adapter und ein zusätzliches DVI-Kabel verbinden. Eine qualitative Verbesserung gegenüber einer DVI-DVI-Verbindung erreichen Sie damit aber nicht.

Scart

Dass der Fernseher ein S-Video- oder Composite-Video-Signal verarbeiten kann, bedeutet nicht zwangsläufig, dass er auch über eine Mini-DIN- oder Cinch-Buchse für den Empfang dieser Signale verfügt. Dann weichen Sie auf die Scart-Buchse aus, die fast jeder Fernseher bietet. Scart steht für Syndicat des Constructeurs d'Appareils Radiorécepteurs et Téléviseurs, zu Deutsch Vereinigung der Hersteller von Rundfunk- und Fernsehempfängern, und wird auch mit Euro-AV bezeichnet.

Scart kann das Bildsignal (im Sund im Composite-Video-Format) und den Ton übertragen und ist die typische Verkabelung zwischen TV und Videorecorder beziehungsweise TV und DVD-Player. Sieht man von Ausnahmen wie einigen Aldi-PCs ab, ist ein Scart-Ausgang an PCs normalerweise nicht zu finden. Deshalb benötigen Sie einen Adapter.

S-VHS

Das S-VHS Signal wird nur in einer Richtung übertragen. S-VHS- (Hosiden-)Ausgang des einen auf den S-VHS- (Hosiden-)Eingang des anderen Gerätes. Die vier Pole sind: Luminanz-Signal, Luminanz-Masse, Chrominanz-Signal, Chrominanz-Masse. Weil diese Signale im Gegensatz z.B. zu einem Video-Cinch Anschluss getrennt sind, ist die Bildqualität bei Videos die über S-VHS übertragen werden, höher. Das Kabel funktioniert in beiden Richtungen, aber immer nur von Ausgang zu Eingang. Das Prinzip ist genauso wie bei Audio-Cinch Verbindungen. Da muß man auch von Ausgang auf Eingang überspielen. Das Kabel spielt bei der Signalrichtung keine Rolle. Die Anschlüsse der jeweiligen Geräte sind also entscheidend. Audio muß bei einer S-VHS-Verbindung in der Tat separat übertragen werden, i.d.R. Cinch - Kabel.

Man muss zusätzlich zum S-VHS Kabel (richtig heisst es übrigens S-Video Kabel oder Hosidenkabel) noch die Audiobuchsen füttern. Das sind die weisse und rote Cinchbuchse.

Signale

SCART Die 21-polige Buchse führt neben den analogen Bildsignalen zusätzlich Steuerleitungen und den analogen Ton. Es ist jedoch nicht damit getan, einfach das Scart-Kabel einzustecken: Sowohl am Zuspieler als auch am Bildschirm müssen Sie darüber hinaus einstellen, welches Bildsignal über das Scart-Kabel laufen soll. Auf dem Kabel werden je nach Hersteller alle analogen Videosignale für den Heimbereich geführt - FBAS, Y/C, RGB und YUV:

FBAS-SIGNALE werden meist über eine einzige gelbe Cinch-Buchse überspielt. Sämtliche Bildinformationen werden dabei auf nur einer Leitung verschachtelt. Das bringt jedoch erhebliche Einbußen in der Bildqualität mit sich. Auf die Weise entstehen Bildfehler wie Cross-Luminanz und Cross-Colour.

Y/C wird auch S-Video genannt. Sowohl Helligkeits- als auch Farbanteil des Bilds werden über zwei Leitungen offeriert - das steigert die Qualität im Vergleich zu FBAS. Als Steckerform für Y/C wird die Hosiden- oder Mini-DIN-Buchse verwendet. > RGB besteht aus den Grundfarben Rot, Grün und Blau, aus denen sich jedes Fernsehbild zusammensetzt. Da das Bild über drei Leitungen vom Zuspieler angeliefert wird, werden die typischen Bildfehler anderer Signalformen vermieden.

YUV bietet eine ähnlich hochwertige Darstellung wie RGB. Hier wird das Schwarzweiß-Signal zusammen mit den beiden Farbdifferenzsignalen übertragen.